An diesem Montagmorgen ging auf der A40 mal wieder nichts mehr.
Ich saß in meinem Auto und dachte an die geliebte A31, den „Ostfriesenspieß“. Dort ist immer wenig Verkehr und man hat freie Fahrt. Nicht so heute auf der A40.
Stau, wohin das Auge auch blickt! Aber keine Blechlawine, sondern aus Fleisch und Blut ohne Metallpanzer.
Was wäre das für eine wunderbare Straße – so ohne Autos, dacht ich. Aber die Realität an diesem Morgen: Wieder eine tote Katze am Straßenrand.
Ha, Fraß für die Eule, die einäugig vorbeifliegt!
Ein Glück spielte das Radio schon einen meiner Lieblingssongs, sonst hätte ich bereits am frühen Morgen keine Motivation für den Weg zum Badesee.
Und dann nahm ich mein kleines Schwesterlein an die Hand ....
Und an die andere Hand kam das Brüderchen . Nach einiger Zeit am km 21,4 meckerten Brüderchen und Schwesterchen: „Wir haben Hunger! Und Durst! Wann sind wir endlich da?“ Ich antwortete: „Wir wollen doch heute noch die 1-Live-Bühne erreichen!“ Und so wanderten wir und wanderten ...
... und kehrten hier ein, auf unserem Weg zur A45 :-). Meine Kinder wollten ein Feld an der A40 bunt ausfüllen. Und ich konnte in Ruhe Fotos machen. Machen uns Autobahnen ohne Autos kreativ?
Ja, ich denke schon!
Aber wen interessiert das schon: Hier und jetzt und heut is’ wichtig ...
„und heute ist ein so schöner Tag! Einer, den ich mir schon immer gewünscht habe“, sagte der Fuchs. „Ein Tag an dem alle Menschen teilen und glücklich miteinander sind. Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich ist: vielleicht gibt das auch für das Morgen der Welt Hoffnung!“
„Hoffentlich“, dachte da die Gans, „Wird der Fuchs gleich von einem 18-Tonner erfasst. Dann wird es auch für mich ein schöner Tag!“
„Es wäre wirklich schlecht, wenn das oben beschriebene Geschehen Wirklichkeit werden würde ... wir müssten dann nämlich den Verkehrsunfall mit Personenschaden mit dem Mehrbildverfahren aufnehmen!“
In diesem Moment brach der Sturm los. Die Gans ward vom Winde verweht, der Fuchs trollte sich, und ein Zwerg betrat den Asphalt.
Schluss mit der Träumerei! Langsam ging es endlich weiter. Noch 5 km zur nächsten Abfahrt!
Aber, o weh, der Zwerg versperrte den Weg.
Und zog ein riesiges Stopp-Schild hinter seinem Rücken hervor.
Dann fuhren wir den Zwerg um.
Blut spritze bis zum Mittelstreifen. Ein grausiger Anblick! Wir waren einfach nicht zu halten.
Man konnte schon den Leichenwagen sehen.
Oder doch nicht? Nein, es war die Autobahnmeisterei. Die netten Jungs machten die Straße wieder sauber – so sauber, dass man vom Asphalt essen konnte.
Plötzlich erhellte ein Sonnenstrahl die Bahn und taucht sie in goldenes Licht.
Doch dann kam eine dunkle Wolke, und von den Sonnenstrahl war nichts mehr zu sehen.
Wie konnte die Sonne zur A40 zurück geholt werden?
Gott sei Dank, keine Blasen
Das ermunterte uns, noch viele Tische zu besuchen, denn diese einmalige Chance lassen sich Vogtländer bei diesem einmaligen Besuch im Ruhrgebiet nicht entgehen.
An einem der Tische kam es dann aber zu einer großen Überraschung.
Alle Besucher zusammen sollten eine Fortsetzungsgeschichte schreiben, da können auch Schwelmer Sachsen nicht widerstehen.
Dann kam endlich die Nachricht, die Autobahn jedes Wochenende zu sperren, und zwar immer 50km in Richtung Osten, dann können wir 2020 herlaufen!
Und Autoabgase werden weniger austreten, dass ist unweld Freundlich.
Sauberere Luft – das wird auch die Tiere freuen, die rings um die A40 leben: die Hasen, die Rehe, die Wildschweine.
Auch die Drachen, Trolle und Elfen.
Besonders heiß wurde es für die Vulkanelfe, denn der Berg brodelte.
Doch warum brodelte der Berg, die Elfe hatte sich über beide Ohren verliebt.
Verliebt in’s Ruhrgebiet, in die tollen Mensche, die zu Fuß, per Rad oder auf Rollerblades die „Auto“-Bahn zurückeroberten.
STillLeben eine Homage an das Ruhrgebiet!
Nette Leute zu treffen macht doch immer Spaß.
Der Treffpunkt der lieben Leute ist heute auf der A40!
dachte die Elfe und gab dem Böschungs-Troll einen Kuss.
Doch er war schon an Marie vergeben, die ihr goldenes Haar vom Still-Lego-Turm de Ruhr herunterließ.
Ich nahm es dankbar wahr, zog mich in die Höhe hinauf um meine wahre Liebe im Überblick zu sehen. MEIN RUHRGEBIET: MEIN DORTMUND, zudem ich so gerne, besonders heute extra zurückgekommen bin!!!
Immer wieder zurück geht es auch ins Westfalenstadion!! Ballspielverein Borussia aus Dortmund wir folgen dir egal wohin es geht. Auch in ganz schweren Zeiten werden wir dich stets begleiten, Borussia wir sind für dich da!
Dortmund, meine Stadt, mein zweites Zuhause. Immer wieder komme ich zurück, erhole mich und fahr mit neuer Power. Auch meine Freunde sind hier der Hit, im Sunrise werden wir fit.
Dortmund ist mein zweites Zuhause nach St.Petersburg. Hier bin wie damals auf Datsche. Grün, schön, friedlich mit vielen Freundliche Menschen! Dortmund ist die beste im Ruhrgebiet!
Das große, blaue Schild riss mich jäh aus meiner Träumerei: „Abfahrt Dortmund – Dorstfeld“. Hier raus? Oder doch noch ein wenig weiter die A40 entlang?
Die Böschung runter ging ja gerade noch – zurück geht’s dann doch über die Ausfahrt!
Aber was ist das? Ein gleißendes Licht , direkt vor mir auf der Autobahn.
Ich habe mich wohl im Datum vertan, und befinde mich auf der linken Spur. Heute ist gar nicht Still-Leben.
Heute ist Menschenmasse Pur ...
Und das ist Dumm
Auf dem Seitenstreifen wachsen Kamillen + Disteln. Wir pflücken einen bunten Strauss für die Uroma.
Die Uroma und der Hund harre zu Hause aus – aber wir haben viele Fotos gemacht von den vielen tollen Ideen, die die Leute hier vorstellen.
Allein der Himmel mit den Schäfchenwolken sind ein Gedicht. Die vielen Radler auf der einen Seite, die bunten Schirme, tolle Ideen – eine Augenweide.
Viele fahren und Laufen . Hunde kriegen was zu saufen. Viel Gesang und gutes Essen haben viel’ Leut heut gesessen. das war’n großer Haufen!
An Fortbewegung war oft nicht zu denken, wollt’ ich doch hier meine Fahrrad lenken
So reimte ich fröhlich vor mich hin, als auf dem Seitenstreifen ein Ufo landete.
Auch auf dem Saturn hatte man von RUHR 2010 gehört, und die Saturaner hatten sich vor tausenden von Lichtjahren auf den Flug gemacht.
Die kleinen grünen Männchen fielen gar nicht auf. Sie konnten sich ohne Probleme unter das bunte Volk mischen, unter Ritter und Burgfräulein, amerikanische Squaredancer und viele mehr
MOBILITÄT GANZ QUER GEDACHT – FÜR EINEN TAG UND EINE NACHT!
Fast ne Utopie – wie’s sein könnte, wenn die Bedürfnisse der Leute vor Commerz stünden ... träumt weiter
Die Saturaner waren begeistert. So viel Asphalt ohne Autos hatten sie noch nie gesehen. Als plötzlich das Handy des Chef-Saturaner klingelte. Das Essen iwar fertig!
Was gab es? Mantaplatte, natürlich. Da gab es kein Halten mehr.
Wie sollte er jetzt nach Hause kommen? Da fuhr die S-Bahn ein, geschmückt mit Blumen und mit rotem Teppich ausgelegt.
Es war der Kaiser von China. Zu Besuch im Ruhrgebiet.
Der hoch zu Ross, mit gezückter Lanze die Zukunft in die Vergangenheit führt! Barrierefreiheit, Menschenwürde und Kinderrechte, Gewaltfreiheit, Respekt im Miteinander – ohne Wenn und Aber.
Auf Grund des kaiserlichen Besuchs wurde dann folgendes Plakat erstellt : Friede alle Mensche, die auf der Erde leben Friede allen Menschen und Perspektiven geben Friede allen Menschen egal ob weis oder braun Friede allen Menschen auch ohne Trennungszaun
Kulturen ohne Grenzen Super.
Gegen 21 Uhr fuhr sie los nach Gelsenkirchen zu einer Feier mit ihrer Freundin. Ich hatte ihr den Weg mindestens 3 x erklärt. Du fährst bei Citroen auf die B1 , so als ob Du nach Witten fährst, und dann immer geradeaus bis zur Ausfahrt Gelsenkirchen. Um 23 Uhr rief sie mich an: Kannst Du mir einen Tipp geben ich bin so gefahren wie Du mir gesagt hast aber mittlerweile sehe ich Schilder da steht „Venlo“ drauf, Venloher Str. neben dem „Kaiserbrunnen“ in Dortmund Ecke Goebenstr., wo sich nur nette Leute aus dem Kaiserviertel treffen die heute den Tisch 19/103/21,5 haben und dort „Tapas“ zubereiten, jetzt um 16 Uhr alle aufgegessen sind!
DAS SIND SCHLECHTE NACHRICHTEN. ALSO GELICH WEITER AUF DER A40, KILOMETER FRESSEN, STRECKE MACHEN.